Marit und Caro am anderen Ende der Welt

10Oktober
2013

Quito- die Mitte der Welt und der Abschied

Nach drei Stunden Schlaf und einem Frühstück machten wir uns dann mal auf den Weg um Quito ein wenig zu erkunden. Was wir allerdings nicht berücksichtigt hatten: es ist Sonntag und Sonntag ist auch in Quito nichts los auf den Straßen :)  Also entschieden wir uns eine der wenigen Sehenswürdigkeiten Quitos anzuschauen, welche Sonntags geöffnet hat den "El TeléferiQo". Ein spektakulärer Aussichtspunkt auf die Gebirgslandschaft rund um Quito. Mit der Seilbahn geht es 2,5 km hoch auf knapp 4000m! Hier sollten wir ganz Quito treffen, denn wir standen knapp 2 Stunden an bis wir eine Seilbahn nach oben bekamen :) Zudem sollten wir lernen das nicht nur für Südamerikaner Seilbahnfahren ein Highlight ist, sondern ebenso für Kanadier und Engländer, die uns erstaunt ansahen, dass wir weder Angst vor der Gondel hatten noch völlig fasziniert von ihr waren :) Somit war der Tag dann auch fast rum und wir mussten,, besonders ich, erstmal Schlaf aufholen.

Der nächste Tag begann mit einem Bummel durch unser Viertel und die Suche nach einer passenden Agentur für unsere Tour zum Cotopaxi Nationalpark und dem Cotopaxi Volkan. Nachdem wir eine passende Tour ausgewählt hatten machten wir uns auf den Weg in die Altstadt Quitos. Wunderschöne alte Kolinialbauten. Kirchen in den Hang gebaut und Straßen gesäumt von Häsuern mit kleinen süßen Balkonen. Nach der Erkundung gönnten wir uns einen Kaffee in eine Cafe mit einer unglaublichen Aussicht auf Quito. Im Hintergrund waren die Berge und das berühmte Wahrzeichen "El Panecillo", eine riesige Statue, La Virgen de Quito zu sehen. Dei Besichtigung am Abend hat sich definitiv gelohnt.  Als Abschiedsgeschenk gönnten wir uns ein tolles Essen in einem Panoramarestaurant direkt neben der Statue. So ließen wir den Tag entspannt ausklingen und sind traurig, dass es bald wieder zurück nach Deutschland geht.

Den vorletzten Tag verbrachten wir mit einer traditionellen Busfahrt zur Mitte der Welt. Ecuador ist berühmt für seine Lage am Äquator. Laut Messungen von Charles-Marie de Condaime um 1736 ist 22km nürdlich von Quito die Äquatorlinie. Pro Fahrt haben wir 50 Cents bezahlt (zum Vergleich ein Taxi hätten und 15 $ pro Fahrt gekostet). Die Busfahrt war unterhaltsam da zuerst eine Frau mit ihrem Kind vorbei kam und anfing zu singen und später ein junger Rapper der spontan gerappt hat. Leider sind meine Spanisch Kenntnisse noch sehr begrenzt und erst als er direkt an mein Ohr seinen Lautsprecher hielt verstand ich, dass er gerade über mich gerappt hatte. Den Teil über Marit habe ich leider auch verpasst ,aber da alle gelacht haben, schließen wir mal das es was lustiges war :)

Völlig geplättet von gefühlten 50 C im Bus schlenderten wir noch ein bisschen durch die Stadt bevor es zurück ins Hostel ging.

Den letzten Tag unserer Reise war ein Ausflug in den Cotopaxi Nationalpark und des Cotopaxi Volkans. Gut eingepackt ging es morgens um viertel vor sieben mit dem Bus los. Nach 2,5 Stunden Fahrt erreichten wir den Nationalpark und nach gefühlten 10 Stopps und genauso vielen Coca Tees und einem panischen Guide der uns vor Energieverlust und der Höhenkrankheit, sowie der Kälte warnte :) Also kaufte wir uns zwei Äpfel und ich doch noch ein bisschen Schokolade :) Was meine Schokoladendiät seit 4 Tagen wieder zu Nichte machte ;) Auf 4500m stellen wir das Auto ab und es ging 500 Höhenmeter zu Fuß weiter, für die wir gut 1,5 Stunden steil berguf wanderten :) Der Ausblick war die Mühe allerdings wert :) Unser Guide versuchte uns zu motivieren, indem er uns erzählte das oben lauter hübsche "Boyfriends" auf uns warteten und Marit die freie Auswahl hätte :) Nicht ganz klar was uns motivierte, aber wir kamen an ;) Gut wir müssen ehrlicherweise sagen wir kamen nur bis knapp 5000m und entschieden uns dann gehen den Gletscher, da es durch den Wind und die Kälte doch sehr anstrengend war :) 

Also wanderten wir dann gemütlich wieder runter und freuten uns im Bus zu sitzen während es draußen anfing zu regnen ;) Dann ging es zum Mittagessen wo wir mit die lustigste Gruppe auf einem Ausflug hatten :) Lauter Brasilianer, ein Portugise, ein Chiene, ein italienisches Pärchen aus Verona und wir beide ;) Ein Mix aus den verschiedensten Sprachen machten das Mittagessen sehr lustig ;) Wobei sich alle verstanden, obwohl jeder mehr oder weniger seine sprache sprach :)

Ihr werdet merken das meine normalerweise recht lustige Art zu erzählen heute fehlt as nicht daran liegt, dass Quito nicht genauso lustig wie der Rest der Reise gewesen wäre, gewesen wäre aber...

...der Abschied rückt in greifbare Nähe und glaube für uns beide sprechen zu können sind wir doch sehr traurig das die Zeit so schnell vergangen ist und es morgen heißt Abschied nehmen. Von tollen Städten, wahnsinnig schönen Momenten und einem Kontinent der so so viel zu bieten hat.

Zu allerletzt bevor ich diesen Blog schließe noch zwei Dinge:

Danke an die Menschen, die diese Reise für uns beide möglich gemacht haben, für unsere Freunde, die immer für uns da waren und unsere Reise neugierig verfolgt haben und besonders unsere Familien, denen wir glaube ich manchmal die ein oder andere schlaflose Nacht bereitet haben. Aber Mama wie war das : " Kindern muss man zwei Dinge mit auf ihren Weg geben: Wurzeln und Flügel !" :)

und zum Andere möchte ich mich bei dir liebe Marit bedanken

wir haben in den letzten Wochen viele Stunde miteinander verbracht, haben viel voneinander erfahren, eine Menge gelernt und viel gelacht. 

Ich hatte eine unglaublich schöne, ereignisreiche, lustige und bereichernde Zeit mit dir, die ich voller Freude immer in Erinnerung haben werde. Du hast mit mir gelacht wenn ich gelacht habe, du hast mich besänftigt wenn ich böse war, du hast mich motiviert wenn ich keine Lust mehr hatte und ganz wichtig du hast mich genommen so wie ich bin und dafür bin ich dir unendlich dankbar. 

Vielen Dank für die wunderschöne Zeit mit Dir <3

08Oktober
2013

Montanita

Mehr oder weniger spontan entschieden wir uns an unserem
letzten Tag auf den Galapagos-Inseln, doch nicht noch eine Nacht in Guayaquil
zu verbringen sondern mit der Hoffnung auf ein paar sonnige Strandtage direkt
in den Surferort Montanita zu fahren. Alle sagten uns, ja, vielleicht ähnlich
wie Mancora aber viel besser! (Peruaner haben wir noch nicht dazu befragt, sie
haben möglicherweise eine andere Meinung ;)) Weil wir dann doch irgendwie Panik
bekamen, dass wir kein Hostelzimmer mehr bekommen würden, buchte Caro morgens
um 6 noch schnell eins bevor wir uns auf den Weg zum Flughafen der
Galapagos-Inseln machten.

Irgendwo über dem Pazifik hör ich dann auf einmal ein
panisches „Sch… Marit! Ich hab das Hostel nur für eine Person gebucht!“ Naja,
ich hab das dann nicht ganz so dramatisch gesehen und dachte, zur Not schlafen
wir halt eine Nacht in einem Bett ;) Wie sich später herausstellte, sollte Caro
aber morgens um 6 keine Hostels mehr buchen – tatsächlich hat sie nämlich für 3
Personen gebucht aber nur eine Nacht! Somit verwirrten wir die liebe
Hostelbesitzerin erstmal ganz schön, da wir ja 3 Nächte bleiben wollten aber
nur 2 Personen sind :) Das Hostel schien erstmal sehr süß, am nächsten Morgen
bereuten wir allerdings unsere Zimmerwahl, denn da alles komplett aus Holz war,
hörte man jeden Schritt in dem 10er Zimmer direkt über uns, was offensichtlich
von Frühaufstehern bewohnt wurde! Und diese Frühaufsteher schienen wohl ständig
irgendwas dort zu vergessen, denn sie trampelten ca. alle 5 Minuten die Treppe
hoch und runter und durch das Zimmer, was das Ausschlafen jeden Tag etwas
schwierig gestaltete. Da wir abends schon im Dunkeln angekommen waren, hatten
wir immer noch die große Hoffnung, die Sonne am nächsten Tag zu sehen und es
nochmal auf dem Surfbrett zu versuchen. Den ersten Abend verbrachten wir dann
mit Abendessen in einer der vielen Restobars und danach noch mit ein, zwei
Cocktails in der „Calle de los cocteles" (Straße der Cocktails) – hier reihen sich unzählige kleine
Stände aneinander, die Cocktails to go oder auch to stay mixen! Für Gringos und
Gringas kostet so ein Straßen-Cocktail ganze 2,50 Dollar, für Locals, wie wir
am letzten Tag herausfanden, nur 50 Cents!

Am nächsten Morgen wurde dann die Hoffnung mit der Sonne für
diesen Tag erstmal vernichtet. Eine dicke Wolkendecke hing am Himmel und machte
keine Anstalten, sich mal zu verziehen… Deshalb ließen wir den Tag erstmal
gemütlich angehen. Da es in Montanita alles zum Angebot 2 für 1 gibt
(Cocktails, Spaghetti, Pizza, etc.) nutzten wir dies erstmal für ein Frühstück.
Ein Strandspaziergang und die damit verbundene Begutachtung der riesigen Wellen
danach ließen unsere Lust am Surfen ein wenig sinken und wir wünschten uns
zurück nach Mancora, wo die Sonne ständig schien und die Wellen für Anfänger
perfekt sind ;) Leider änderten sich diese Bedingungen in den nächsten Tagen
auch nicht mehr und vielleicht hätten wir uns mit Neoprenanzug trotz der Kälte
ins Wasser getraut aber vor den Wellen hatten wir ganz schön Respekt. Das wurde
auch nicht unbedingt besser, als uns zwei andere deutsche Mädels erzählten,
dass eine andere Anfängerin das Brett ins Gesicht bekommen hat und nun
aussieht, als wäre sie in eine Schlägerei der vielen gepiercten und
tättowierten Montanitaner geraten! (Die sind aber übrigens ganz friedlich, man
erkennt sie vor allem auch an den unglaublichen Lockenköpfen oder den Dreads –
oder aber auch an dem Durch-die-Straße-Pfeifen, wenn sie irgendwas von
irgendwem wollen – das können dann Freunde, Geschäftspartner oder Gringas sein
;))

Aber nachdem wir ja auf den Galapagos-Inseln recht aktiv
waren, hatten wir auch nichts dagegen, die bewölkten und kalten Tage nun damit
zu füllen, am Strand die Surfer zu beobachten, die nicht wie wir
Schönwettersurfer sind ;), ein bisschen Souvenirshopping zu betreiben, zu essen
und die 2-für-1-Cocktail-Angebote auszunutzen! :)

Nach den entspannten Tagen freuten wir uns dann
auch wieder auf ein bisschen Großstadtleben und die letzte Station unseres
Trips – Quito! Mit dem Nachtbus ging es gen Norden auf über 2.000 Meter Höhe.
Morgens um 5 wurden wir im Hostel empfangen, konnten aber noch nicht auf ein
Zimmer (wir hatten ja auch erst für den nächsten Tag gebucht), somit durften
wir noch ein paar Stunden in der Hostelbar auf der Couch schlafen, nachdem wir
von der netten Barkeeperin noch jeweils einen Cuba Libre vor die Nase gestellt
bekamen! Da uns aber nach ein paar Schlücken fast die Augen zufielen, legten
wir uns dann doch noch ein bisschen schlafen, um ein paar Stunden später Quito
erkunden zu können! Von dieser Stadt wird euch Caro dann wieder berichten :)

03Oktober
2013

Galapagos Inseln

Nach dem wir angekommen waren und unser Hostel inspiziert haben, ging es wie immer erst mal Essen :) Gut gelaunt probierten wir etwas Neues. Es war nicht so ganz klar was es war, aber es klang zumindest schon mal lecker. Bolones: eine Art Mischung aus Kartoffelknödel mit Kochbananen und Käse. Und in der Tat es war echt lecker. Gut gestärkt klapperten wir noch ein paar Agenturen ab, um uns für den nächsten Tag einen Ausflug zu organisieren.

Eine nette Agentur fanden wir dann auch mit Vater und Sohn, die uns von unseren eigentlichen Plänen abbrachten und zwei Ausflüge einen vormittags und  einen nachmittags verkauften!

So ging es am nächsten Morgen mit dem Boot hinaus aufs Meer, wo wir eine Kolonie von Seelöwen auf einer vorgelagerten Inseln beobachten, die sich in der Sonne bräunten. Zudem sahen wir noch die hierzulande typischen Blaufußtölpel, die in der Tat blaue Füße haben :) An Bord waren noch zwei Amerikaner die kein Spanisch sprachen und unser Guide leider auch kein English, daher wurde Marit dann beauftragt alles war er sagt zu übersetzten, was auf die Dauer etwas anstregend wurde. Mal abgesehen davon, dass wir echt  durcheinander kamen mit den verschiedenen Sprachen Deutsch, English und Spanisch und wir die falschen Leute in der falschen Sprache anredeten :) Waren wir froh, dass die beiden Amerikaner auch nich so super interessiert waren. 

Weiter ging es auf eine kleine Insel und die Playa Amor, wo sich die verliebten Pärchen alle erst mal einen Fotostopp einlegten. Weiter ging es in einer zwanzig minütigen Wanderung vorbei am „Strand der Hunde“, wo wir dutzende Landechsen sahen bis hin zu einer kleinen Lagune, umgeben von Felsen, in der wir Baden, Schnorcheln  und von den Klippen springen konnten. Wieder zurück an Land gab es Mittagessen und eine Dusche bevor es zu den Riesenschildkröten ging. Wahnsinnig beindruckend diese Tiere in der freien Natur zu erleben. Leider wollte das Wetter nicht ganz so wie wir daher regnete es ein bisschen und wir machten noch einen Abstecher in einen Tunnel der sich aus heißer Lava nach einem Vulkanausbruch in der Nähe geformt hatte und natürlich nicht zu vergessen bei Nässe und Eiseskälte der Besuch des Kraterrandes der Vulkanzwillinge auf der Insel Santa Cruz.

Am dritten Tag ging esmorgens früh um 7 Uhr mit einem Schnellboot auf die Insel Isabella, die unser zuhause für die nächsten zwei Tage werden sollte! Nach 2 Stunden Fahrt und ein wenig Seekrankheit kamen wir endlich an. Isabella ist zwar flächenmäßig die Größte der Galapagos Inseln, allerdings auch die mit den wenigstens Einwohnern. Dies zeigte sich, als wir auf der Suche nach dem Frühstück waren, und mehr als Restaurants und Kaffees nicht zu finden waren. Aber es sollte doch lustiger werden als anfangs gedacht. Gut gestärkt machten wir uns auf den Weg zur Crienza de tortugas, einer Schildkrötenfarm, mit mehr als 900 Schildkröten. Auf einem schmalem Weg dorthin begrüßten uns Unmengen von Landechsen, die uns versuchten den Weg zu versperren und wenn wir versuchten uns an ihnen vorbei zu mogeln fingen sie an zu spucken :)Endlich geschafft genossen wir die Landschaft und sahen sogar noch einen oder zwei Flamingos, nicht so ganz klar wie viele wirklich :) Auf der Schildkrötenfarm war  von ausgewachsenen Schildkröten bis hin zu noch ganz Kleinen alles zu finden. Weiterging es zu einem einsamen Strand, wo wir ein bisschen die Sonne genossen und eine neue Freundin fanden: eine kleine Hündin die Marit sofort ins Herz geschlossen hat (und umgekehrt auch).Wir tauften sie „Isabella“. Treu, aber noch sehr verspielt, begleitete sie uns bis zu unserem Hostel . Gerne hätte Marit sie mit nach Deutschland genommen, allerdings aufgrund von zu vielen Formalitäten, entschieden wir uns schwerenherzens dann doch dagegen :)

 

Am Abend lernten wir beim Essen ein paar nette Leute kennen, mit denen wir aßen und uns von ihren Reise- und Lebenserfahrungen beeindrucken ließen. Schließlich bekamen wir ein einmaliges Angebot mit Ihnen um die Welt bis nach Neuseeland zu segeln. Wir waren sehr kurz davor unsere Pläne über den Haufen zu werfen und mit ihnen um die Welt zu segeln. Aber nach ein bisschen träumen ist uns dann eingefallen, dass ein Segeltörn mit drei fremden Männern vielleicht doch nicht das Richtige für uns ist :)  

Der nächste Tag begann mit einem Ausflug zu einem Schnorchelplatz „Concha de Perla“ wo wir aggressive Seehunde, tauchende Schildkröten und sogar schwimmende Pinguine gesehen haben. Eine Weile beobachteten wir sie bevor wir uns wieder auf den Rückweg machten. Dieser gestaltete sich allerdings schwieriger als gedacht, da eine Seelöwin den Eingang bewachte und nur mich passieren ließ, während Marit scheinbar ihre Ausweißpapiere vergessen hatte und mit ihrem normalerweise vorhandenen Charme auch nicht weiter kam. Die Seelöwin fing an zu bellen und machte einen großen Satz auf sie zu. Eingeschüchtert aber auch ratlos standen wir uns eine Weile gegenüber fanden aber keine Lösung, denn sobald Marit nur einen Schritt nach vorne machte wurde sie aggressiv zurück gewiesen von ihr. Erst ein lokaler Guide konnte uns helfen, indem er Marit auf den Rücken nahm und die beiden an der Seelöwin vorbei kamen. Begeistert war die Seelöwendame nicht aber was sollte sie machen. Also bellte Sie noch ein bisschen, dann war aber gut. Zum Ausruhen wollten wir dann an einen nahegelegenen Strand um ein paar anderen Seelöwen beim Spielen im Wasser zu schauen. Allerdings waren die Liegen fast alle schon belegt wie das Bild beweist. Also ruhten wir uns immer abwechselnd auf der freien Liege aus :) Vollständigkeitshalber sei an dieser Stelle noch erwähnt, dass auch ich meine Erfahrungen mit den Tieren gemacht habe und ein grandioses Bild entstanden ist wie ich mich vor einer Meerechse so erschrecke, dass ich fast das Gelichgewicht verloren hätte :)

Den Nachmittag verbrachten wir mit einem Schnorchelausflug und der Besichtigung einer von Land- und Meerechsen bevölkerten Insel. Wir schnorchelten mit Schildkröten, Seelöwen, diversen Fischen und sogar mit Rochen. Eine sehr eindrucksvolle Erfahrung! Die Insel war etwas unspektakulär wenn man mal von der Bucht mit kleinen Haien absieht. Aber die Unmengen von Landechsen, die auf schwarzen Lavasteinen sitzen haben wir die Tage zu Genüge gesehen.

 

Der Tag endete mit einem Sandwich, da wir kurz vorher feststellten, dass  wir haben kein Geld mehr haben und die Insel Isaballa besitzt zwar eine Bank, aber zum einen nicht Abends um 9 und zum anderen sind wir uns nicht sicher, ob wir tagsüber Geld bekommen hätten :) Aber wir dachten uns ist ja weiter nicht schlimm wir sparen einfach ein bisschen am Abendessen und morgen früh jetzt zurück nach Santa Cruz, wo wir auch wieder Geld bekommen. (Das Bootticket war schon bezahlt). Also sind wir abends in Bett gegangen und haben den Wecker auf viertel vor fünf gestellt, da das Boot um sechs ablegen sollte. Um zwanzig vor fünf am nächsten Morgen schlagen Marit und ich die Augen gleichzeitig auf „ Schei…. wir können nicht mal mehr das Taxi zum Hafen zahlen. Wir müssen laufen!“ 

Nach dem wir gerade noch so einen Dollar in den Tiefen unserer Taschen gefunden hatten dösten wir noch einmal ein. Am Hafen angekommen, fiel uns dann auch wieder ein, dass wir die Wassertaxifahrten in den jeweiligen Häfen auch noch bezahlen müssen, weil so ein Schnellboot nicht einfach mal direkt am Steg anlegen kann!  Also ohne jegliche Möglichkeit außer mit unserem Gepäck das letzte Stück zu schwimmen, fragten wir Sabine, eine nette Reisebekanntschaft von Abend zuvor ob sie uns nicht Geld leihen könnte. Sehr süß gab sie uns 20 $ und sagte wir sollen es als Beitrag zu unserer Reise sehen.

Zurück in Santa Cruz erwartete uns Nieselregen und bedeckter Himmel was für die Tagesplanung nicht sehr vorteilhaft war. Nach einer leckeren Waffel mit Eis und Schokosoße machten wir uns dann auf den Weg zur Tortuga Bay, welche uns von allen Seiten wärmstens empfohlen wurde. Nach einem knapp 3,5km langen Spaziergang kamen wir an die erste der zwei Buchten. Ein endlos langer Sandstrand mit nur wenigen Menschen. Wir spazierten am Meer entlang und genossen ein paar Sonnenstrahlen, die sich dann doch noch blicken ließen.

Für den nächsten und somit auch letzten Tag auf den Galapagos Inseln konnten wir uns nicht ganz entscheiden, ob wir noch einen Ausflug auf die benachbarte Insel Floreaner machen sollten, oder doch lieber auf Santa Cruz bleiben sollte. Letztendlich machten wir eine 22km lange Fahrradtour ins Landesinnere bis hin zu einem einsamen Strand. Die nette Dame von dem Fahrradverleih sagte uns noch wir sollen ausreichend Wasser und Snacks mitnehmen, denn der Weg sei anstrengend und viel bergauf und bergab. Sie sollte auch Recht behalten aber wir sind doch sportlicher als gedacht und nach knapp 2 Stunden waren wir fast da. Ca 4 km vor dem Strand hörten wir es nur zischen und wir hatten einen Platten :) Kurzerhand schaute wir nach was wir so in unserer Fahrradtasche dabei hatten und wechselten gekonnt den Schlauch und pumpten diesen wieder auf. Zwischendrin kam auf dieser sehr einsamen Straße doch noch mal ein Auto mit drei Männern vorbei und hielt auch tatsächlich an, aber anstatt uns zu helfen zückten sie ihre Kameras und fotografierten uns, wie wir versuchten das Rad abzubekommen. Wir wussten gar nicht wie uns geschieht und Marit rief nur „Keine Fotos, keine Fotos!“ Später berichtete sie mir, dass sie sich gefühlt hat, wie ein Promi.

 

Zurück zu unserer Panne: Keiner  von uns wusste so genau woher wir es konnten aber gut bei zwei so Naturtalenten wie uns hatten wir auch nichts anderes erwartet. Das schwierigste war das Benutzen der Luftpumpe was uns mehr Zeit gekostet hat als den ganzen Reifen zu wechseln :) :) Aber mit Marit‘s Geduld und Ehrgeiz haben wir es dann endlich geschafft und konnten weiter fahren ( Ich war genervt und hätte geschoben :) ).

Mit einem gemütlichen Abendessen und einem Glas Wein endet eine sehr beeindruckende Woche mit unglaublich schönen Momenten, vielen Tieren und einer ganz neuen Lebensart der Galapagenos.

Nun geht es mit dem Flugzeug zurück aufs Festland und von dort mit dem Bus weiter nach Montanita.

28Sept
2013

Cuenca und Guayaquil - angekommen in Ecuador

Nach den sonnigen Tagen in Mancora und somit den letzten Tagen in Peru ging es mit dem Nachtbus über die Grenze nach Cuenca, Ecuador. Bei dieser streckenmäßig relativ kurzen Strecke hielten wir uns ca. 2 Stunden am Grenzübergang auf, was die Fahrt dann doch wieder relativ lang machte. Im Gegensatz zu den anderen Bussen, die passierten und wo stichprobenmäßig nur ein Koffer aufgemacht und untersucht wurde, wurden bei uns bestimmt 10 Koffer aus dem Gepäckfach geholt und untersucht. Als die Zöllner auch in der übergroßen Disney-Tüte eines ca. 20-Jährigen nichts Verdächtiges finden konnte, kamen sie vorsichtshalber auch noch in den Bus rein und durchsuchten das Handgepäck. Nachdem wir an der Passkontrolle schon den einen oder anderen Mitreisenden verloren hatten, wurden nun auch hier an der Gepäckkontrolle welche abgeführt und somit leerte sich der Bus immer mehr. Danach ging die Fahrt endlich weiter und morgens kamen wir in Cuenca, der angeblich schönsten Stadt Ecuadors, an. Dass die Stadt wunderschön ist, können wir bestätigen: ein schönes Gebäude reiht sich am anderen, tolle Kirchen überfluten die Stadt und ein Spaziergang am Fluss Rio Tomebamba mit sehr viel Grün auf beiden Flussufern, bunten Graffitis an den Mauern und Frauen in traditionellen Trachten, die ihre Wäsche im Fluss waschen, macht das Stadtbild vollkommen.

Am Ende unserer Stadterkundungstour wollten wir noch den hochgelobten Blumenmarkt besuchen, den wir uns in einer riesigen Halle vorstellten – so wie wir schon den einen oder anderen Markt in Südamerika gesehen haben. Es stellte sich dann aber heraus, dass dieser auf nur ca. 20 Quadratmetern auf einem kleinen Platz vor einer Kirche war, sodass der Besuch des Marktes dann auch nach 5 Minuten abgeschlossen war.

Von Cuenca aus nahmen wir den Bus nach Guayaquil, der in den ersten 2 Stunden noch durch den wunderschönen Nationalpark El Cajas fuhr und dann in den ecuadorianischen Regenwald, wo sich eine Bananenplantage an die nächste reiht. In Guayaquil angekommen, machten wir uns dann wieder mal auf die Suche nach etwas Essbarem.  In der Hoffnung, in einer Mall, wo allerdings alle Geschäfte schon geschlossen waren, etwas zu finden, fragten wir einen Sicherheitsmann nach einem Restauranttip – der freute sich allerdings so sehr, dass er endlich mal mit jemandem reden konnte, denn den ganzen Tag redet niemand mit ihm, so dass er uns gleich sein halbes Leben erzählte - dass er drei Wohnungen hat, die er vermietet und dass er den ganzen Tag als Wachmann arbeitet und dass er damit ganz gut über die Runden kommt. Als Caro dann versuchte zu erwähnen, dass wir Hunger haben, sagte er nur „hey, wir verlieben uns doch hier gerade“… Mit einem „Wir kommen nach dem Essen nochmal vorbei“ verabschiedeten wir uns dann endlich und gingen in das China-Restaurant, was er uns empfohlen hatte und was scheinbar auch das einzige weit und breit war, abgesehen von McDonalds. Auf unserer Essenssuche kamen wir übrigens abgesehen vom „Auto Mac“ (McDonalds DriveIn) auch noch am „Auto Banco“ (Bankautomat-DriveIn) und „Auto Rapido“ (KFC-DriveIn) vorbei.

Am nächsten Tag war endlich der Tag gekommen, auf den wir uns schon so lange freuten: der Flug auf die Galapagos Inseln! Mit einer Horde anderer Touris warteten wir dann endlich auf der Insel Baltra auf den Bus, der uns zur Fähre brachte und diese wiederum zum nächsten Bus, der uns in das Hafendorf Puerto Ayora auf der anderen Seite der Insel bringen sollte. Natürlich schafften wir es nicht, rechtzeitig mit unseren riesigen Rucksäcken einen Sitzplatz zu ergattern, sodass wir die einzigen zwei stehenden Passagiere waren – offensichtlich war der Bus wie so viele andere Busse in Südamerika auch nicht für europäische Körpergrößen ausgelegt und ich musste zunächst mal schief und krumm stehen und meinen Kopf einziehen… Nach und nach wurde der Bus allerdings immer langsamer und wir wurden von anderen Bussen und LKWs überholt solange bis der Bus schließlich stehen blieb und weißer Dampf aus ungefähr allen Öffnungen des Motorraums entwich...! Ein Ecuadorianer kommentierte dies nur als „Teil des Abenteuers“. Nachdem alle verstanden hatten, dass wir mit diesem Bus also nicht bis zu unserem Urlaubsziel kommen würden, stiegen wir aus und warteten auf – ja, das wussten wir auch nicht so genau… Ein paar fingen deshalb mal an, die Natur zu erkunden aber wurden sofort zurecht gewiesen, dass das Betreten der Zonen außerhalb der Straße verboten ist. Der Busfahrer hatte inzwischen einen anderen Bus organisiert, der auch recht schnell kam und diesmal beeilten wir uns auch so sehr, dass wir Sitzplätze bekamen :) Unser Gepäck wurde währenddessen von den Busfahrern und anderen freundlichen Helfern umgeladen… :)

So dauerte es gar nicht mehr lange, bis wir in Puerto Ayora ankamen und unsere Unterkunft suchen konnten – welche sich übrigens nicht so recht entscheiden kann, ob sie ein Hostel oder ein Hotel ist – mal steht es so da, mal so :)

Nun genießen wir ein paar Tagen im nächsten Paradies, aus welchem Caro euch dann wieder berichten wird :)

23Sept
2013

Mancora - die Surfermetropole

Mancora

Nach 4 Tagen in Lima machten wir uns nun auf den Weg nach Mancora, in der uns Sonne, Strand und Meer erwartete. Nach mehr als 17 Stunden im Bus freuten wir uns eigentlich nur noch auf eine Hängematte und einen Cocktail, der allerdings noch ein bisschen auf sich warten ließ da wir noch stehend in der Bustür von Taxi, Taxi, Loki, Loki, Kokopelli…(Kokopelli und Loki sind übrigens Hostelketten) Taxi Taxi Loki, Loki - Rufen fast erschlagen wurden. Als wir endlich Boden unter den Füßen hatten kamen zu den Rufen noch die Zettel von Hostels oder Bars vor unseren Gesichtern. Nachdem wir auf einen Taxifahrer geeignet hatte, welcher 2 Soles für 300m haben wollten waren wir endlich in unserem Hostel angekommen. Nachdem wir und kurze Hosen angezogen hatten ging es erst mal zum Frühstück.  Nach der ersten Nacht verbrachten wir in einem 6er Zimmer mit zwei Deutschen Jungs und einem Mädel was nicht redet und einem schnarchenden Australier ach und nicht zu vergessen die unfassbar laute Musik mit Bass vom benachbarten Beachclub.

Der zweite Tag begann daher recht entspannt mit einem Einkaufsbummel durch Mancora und 20.000 Ständen die von T-Shirts über Armbänder und schöne Kleider auch alles andere im Angebot hatten! Recht schnell hatten wir uns in zwei lange Strandkleider verliebt die aber leider aufgrund unserer aktuellen Figurverfassung nicht ganz unsere eigentliche Figur im Spiegel wiedergaben. Außerdem war es Marit ein bisschen zu kurz und mir natürlich dementsprechend etwas zu lang.  Daher beschränkten wir unseren Kaufrausch auf ein T-Shirt J Nach dieser anstrengenden Shopping Tour brauchten wir erst mal etwas zu essen: in einem  sehr kleinen aber umso charmanteren Restaurant aßen wir das Tagesmenu für Ganze 8 Soles (umgerechnet 2,20 €) und einem Bananenshake, für welchen die Besitzerin extra zum benachbarten Obststand lief um Bananen zu kaufen! den Tag beendeten wir in einem benachbarten Hostel mit einem Cuba Libre und vielen neuen Bekanntschaften und Hoteleinladungen, welche sich aber nie wieder bei uns meldeten :)

So wie es sich für eine Surfermetropole wie Mancora gehört mussten natürlich auch  wir es mal ausprobieren ;) Aber wie ihr uns zwei kennt sind wir Naturtalente und standen nach der ersten Bauchlandung im Wasser so gut wie sicher auf dem Brett J Die erste Welle kam und wir padelten los bis unsere Surflehrer nur noch von hinten riefen „Arriba..Arriba!!!!“ aber darauf war ich nicht gefasst und blieb regungslos auf meinem Surfbrett liegen und habe mich von der Welle trieben lassen. J Wieder zurück bei den Surflehrern fragte sie mich warum ich nicht aufgestanden bin denn „arriba“ heißt „aufstehen“  und auch Marits Surflehrer lachte und meinte „arriba“ heißt „get up, get up“ Danke für diese Information daran lag es ja auch nicht J  Problematisch war nur das man umso weiter wir surften umso weiter war der Weg wieder zurück zu unseren Surflehrern und Leute paddeln sieht leichter aus als es in der Tat ist. ( Heute drei Tage danach habe ich Muskelkater in vielen Bereichen meines Oberkörpers J) Die diversen Schürfwunden an den Füßen erwähne ich an dieser Stelle mal nicht wir wollen ja nicht das ihr denkt wir jammern J Aber einig sind wir uns unser nächster Urlaub wird ein Surfurlaub!!! :D Gerne würden wir euch Bilder schicken von uns in sehr attraktiven Neonpreanzügen. Meiner hatte nur Beine bis zum Knie und wie sich herausstellen sollte hätte ich mich besser eincremen sollen denn ich habe noch drei Tage später den Sonnenbrand meines Lebens auf den Waden und den Kniekehlen J Aber ab diesem Zeitpunkt habe ich Marits rat befolgt und mich fast immer schön eingecremt nur an Bauch und Hals machte der Sonnenbrand nicht Halt. Ach nicht zu vergessen mein sehr cooler Sonnebrillenabdruck im Gesicht J Marit hingegen wurde immer brauner und brauner während ich noch einen kurze rot Phase einlegen weßhalb es aus Mancora keine gemeinsamen Fotos geben wird :)

 

Der Samstagmorgen begann mit einem Walbeobachtungsausflug vor der Küste Mancoras. Wir trafen eine Walmama mit ihrem Baby (was aber auch schon riesig war J). Sie schwammen und sprangen neben unserem Boot her.  Es war unglaublich schön diese Tiere in der freien Natur so zu sehen ;) Aber das Fotos machen gestaltete sich auch schwieriger als gedacht da sie zwar richtig hoch aus dem Wasser kommen aber auch relativ schnell wieder in den Tiefen des Ozeans verschwinden aber wir haben uns Mühe gegeben sie gut zu erwischen ;) Auf dem Rückweg sind uns Unmengen an Delfinen begegnet und wenn ich Unmengen sagen meine das auch so J Als Leichgewichte sprangen sie um die Wette und wurden am Himmel von einer Schar an Vögeln begleitet! Kurz vor der Küste hielten wir an um riesen Schildkröten wie sie im Schildkrötentempo sich bewegten! Der Tag endete mit einer Hawai Party in unserem Hostel und einem Besuch des Beachclubs welcher uns die vier Nächte vorher bis 3 Uhr wach gehalten hatte. Hier begegnete uns wie schon des Öfteren, dass egal was wir machen oder bestellen wir freundlich ausgelacht werden, aber keine Ahnung haben warum, wieso oder weshalb. Bis jetzt beschränkte sich dieses Phänomen auf Peruaner aber seit gestern sind wir auch international gesehen scheinbar unfassbar lustig wenn wir auch nur einen Cuba Libre bestellen wollen. Wir werden das weiter beobachten J und gegebenenfalls bei neuen Erkenntnissen berichten.

Den letzten Tag genossen wir am Strand wo wir, wie auch an den vorherigen Tagen, die Auswahl zwischen Sonnenbrillen, Essen, Kokosnüssen, Tüchern, Eis und auch Marihuana!!!! Ja richtig wir liegen am Strand und es kommt eine schon etwas ältere Frau vorbei und fragt „Do you want  Marihuana? Schon etwas genervt da ja der Sonnenbrillen-, Eis-, Tücher- und Kokosverkäufer schon da mehrmals da waren antworteten wir schockiert „Nein danke“!!!! Aber wir müssten lernen das ist nichts ungewöhnliches hier nur wenn die Polizei sich mal zeigt ist die Frau im Erdboden verschwunden. Nach einer weiteren Surfstunde für Marit, die ich zur Theoriestunde mit einem anderen Surflehrer nutze sind wir jetzt bestens gewappnet für den nächsten Trip zum Surfen und vielleicht machen wir jetzt noch einen kleinen Abstecher nach Montanita und versuchen es noch mal ;)

Das wären im Großen und Ganzen unsere 5 Tage Urlaub im Paradies und jetzt warten wir auf den Bus über die Grenze nach  Ecuador genauer gesagt nach Cuenca von dort wird sich Marit dann wieder melden :)

18Sept
2013

Lima - Metropole am Meer

Im Hostel Kokopelli in Lima angekommen, wurden wir wieder mal in unserem Zimmer „upgegraded“: von einem 8er Mixed Dorm auf ein 6er Female Dorm mit lila und pinken Bettdecken! Dass nur Frauen in einem Zimmer schlafen soll aber nicht heißen, dass hier nicht geschnarcht wird – zwischenzeitlich hätte man auch denken können, man ist in einem Zimmer voller betrunkener Männer… Recht schnell lernten wir Lisette aus Holland kennen, die uns erzählte, dass momentan das größte Food Festival in Südamerika in Lima stattfindet und dass sie dort mit ein paar Jungs hingehen wollte, die sie schon in der Hostelbar kennen gelernt hat und fragte, ob wir nicht mitkommen wollen. Nach zwei Cuba Libres in eben jener Bar starben wir fast vor Hunger und machten uns dann endlich auf den Weg zu diesem Festival, nachdem wir auch erfuhren, dass es nur bis 22 Uhr aufhat und wir bereits 20.30 Uhr hatten. Da wir so spät waren, hatten wir wenigstens das Glück, bei den Ständen nicht so lange anstehen zu müssen. Nachdem wir endlich etwas zu essen bekommen hatten (ganz peruanisch Kebap und Würstchen mit Pommes), machten wir uns wieder auf den Rückweg und beschlossen, dass es doch besser ist, früher zu kommen und nicht so hungrig zu sein, um so von vielen verschiedenen Gerichten zu probieren und auch nicht das erstbeste zu kaufen, was einem vor die Augen kommt. Schließlich bestand das Festival aus so vielen verschiedenen Welten - also Gerichte aus den unterschiedlichen Regionen Perus. So gab es ein Mundo de Ceviche, Mundo de Cuy, Mundo de Quinoa etc.

Am Samstag wollten wir uns das Zentrum Limas angucken. Das Schätzen und Verhandeln der Taxipreise hat leider noch nicht so funktioniert („Müsste 10 Soles kosten oder? Vielleicht können wir auf 8 runterhandeln…“ und dann der Taxifahrer „für 13 nehm ich euch mit, weniger geht nicht!“ … „Nagut, billiger fahren wir vermutlich nicht“), was aber auch am schlechten Schätzen der Strecken dieser riesigen Stadt lag…. Nun wurden die Hauptsehenswürdigkeiten abgeklappert: Plaza de Armas, Iglesia de Santo Domingo, Palacio de Gobierno und die Einkaufsstraße… An der „Estación Central“ des Stadtbusses, an der wir vorbeiliefen, haben wir dann die längste Menschenschlange der Welt gesehen und konnten tatsächlich nicht glauben, dass sich Menschen für einen Bus so lange anstellen…(auf dem Bild sieht man auch ungefähr nur ein Zehntel der Schlange...)

Vom Taxifahrer ließen wir uns nun zum Parque del Amor bringen, ein kleiner Park am Meer mit vielen Mosaiken verziert und einer Statue in Form eines übergroßen turtelnden Pärchen auf einer kleinen Plaza. Am Nachmittag spazierten wir dann noch ein wenig am Meer entlang, erkundeten Miraflores Einkaufszentrum und dessen überteuerten Preise und beobachteten die Surfer, die aufgrund der fehlenden Wellen allerdings mehr Zeit liegend als stehend auf dem Surfbrett verbrachten.

Den ganzen Tag freuten wir uns schon auf unser Abendessen in der Pizzastraße „Calle de las Pizzas“, wo wir auch ENDLICH trockenen Rotwein im Glas bekamen!! Danach ließen wir den Abend noch in unserer Kokopelli Hostelbar „ausklingen“ mit weiteren Cuba Libres, Tischkicker und Jenga mit Riesensteinen, wobei man hier nur mit einer Hand spielen durfte!

Sonntag machten wir uns dann auf den Weg ins Viertel Barranco, was irgendwie aber doch weiter weg war als gedacht (mit dem Strecken einschätzen hat es immer noch nicht funktioniert…). Auf dem Weg lief uns dann erstmal Caros Mitbewohner aus Santiago über den Weg, der sein Auslandsstudium offensichtlich und berechtigterweise lieber zum Reisen als zum Studieren nutzt :) Barranco ist ein echt hübsches Künstlerviertel. In einem kleinen Park befindet sich die „Puente de los suspiros“ (Seufzerbrücke), was unseren Reiseführern nach scheinbar ein beliebter Ort für erste Dates oder verliebte Pärchen ist (welcher Park in Südamerika ist dies eigentlich nicht??). Von dieser Brücke aus hat man auch einen wunderbaren Blick auf eine Kirche, bei der das Geld scheinbar nur noch für das Anmalen der Frontseite gereicht hat…

Am folgenden Tag freuten wir uns schon, das Circuito Magico del Agua in einem weiteren Park zu sehen, was von den Reiseführern ebenfalls hoch gelobt wurde („Diese beleuchteten Wasserspiele sind so extravagant, dass sie sogar die härtesten Zyniker beeindrucken … Das glaubt nur, wer es selbst gesehen hat“). Kommentarlos ließ der Taxifahrer uns allerdings nun vor verschlossenen Toren raus. Naja, es gibt bestimmt einen anderen Eingang, dachten wir uns und liefen ein wenig an der Parkseite entlang, bis uns schließlich zwei nette limenische Polizisten darüber informierten, dass die Wasserspiele nur mittwochs bis sonntags stattfinden. Die Sehenswürdigkeiten, die sie uns nun als Alternative vorschlugen, hatten wir allerdings alle schon gesehen und so spazierten wir einfach ein wenig am Rand des Parks entlang und beschlossen, doch noch ein paar Churros in Miraflores zu essen, die uns am Vorabend schon mit einem leisen „Iiiiiss mich“ angelacht hatten…

So sind nun unsere Tage im schönen Lima auch wieder wie im Flug vergangen und jetzt freuen wir uns auf den Surfspot Mancora ganz im Norden Perus und auch unserer letzten Station in diesem vielseitigen Land… Vor allem freuen wir uns auch auf die Sonne, die sich in Lima nämlich fast nie zeigt!

14Sept
2013

Die erste Stadt am Meer Paracas

Hallo zusammen,

4 entspannte Tage in Paracas liegen nun hinter uns und wir sind auf dem Weg nach Lima, was um es schon mal vorweg zu nehmen gar nicht so einfach war. Man kann hier ein Busticket kaufen ohne das es einen Bus dazu gibt. In diesem Fall fährt man einfach an die Autobahn und wartet bis die entsprechende Busgesellschaft in Sicht ist und winkt es von der PANAMERICANA zu sich heran (ich hoffe euch ist klar, dass die Panamericana so etwas wie die Route 66 in Südamerika ist!).

Nun aber zurück zu den Tagen in Paracas. Zu Paracas als Stadt kann man nicht allzuviel sagen. Wir formulieren es mal so ein kleines verschlafenens Touristenörtchen, aber direkt a Meer :)  Also hatten wir drei Tage Urlaub von der Stadt, aber daher muss ich sagen freue ich mich dann doch schon sehr auf Lima, eine Millionenmetropole!

Mit Top und kurzer Hose begann die Erkundungstour in Paracas und dauerte gerade einmal eine halbe Stunde und da war schon das bummeln an den 10 Verkaufsständen auf der Uferprommenade inklusive. Umso spannender begann der zweite Tag mit einem Ausflug auf die Islas Ballestas, einer Inselgruppe rund 18 km nordöstlich des Festlands und ein absolutes Muss für jeden Paracas Besucher!  An zerklüfteten Felsbuchten leben riesige Seelöwenkolonien, Humboldtpinguin Familien sowie zahlreiche verschiedenen Vogelarten, die für ein abwechslungsreiches Geruchsspiel sorgten. Aufgrunddessen wäre ein Hut für den Ausflug gut gewesen, weil bei diesen Scharen von Vögeln es natürlich durchaus passieren kann, dass ein Vogel sich auf deinem Kopf verewigt. Wir mit unserer sehr charmante Art, die wir schon auf die peruanischen Männer ausstrahlen haben uns die Vogel verschont. Wo wir nun gerade schon bei dem Thema Männer sind das wir beide sehr hübsch sind ist kein Geheimnis und dass sich das bis nach Peru herum gesprochen hat ehrt uns auch, allerdings fühlt man sich schon ein bisschen wie im Zoo, wenn man von allen Seiten angestarrt wird, Pfiffe oder Kussgeräusche zu hören sind :)

Zurück zum Wesentlichen: wir haben unendlich viele Bilder von den Pinguinen und den Seelöwen gemacht.

Auf dem Weg zurück hatten wir sogar das Glück einem Delfin beim Spielen beobachte zu können nur leider hatte er keine Spielgenossen. Daher blieb es dann auch nur bei dem einen.

Nach dieser unglaublich anstrengenden 2 Stunden, der Bootsfahrt und dem vielen Fotografieren haben wir uns erstmal in unser Hostel zurück gezogen und eine Pause gemacht. Nach dem wir ausgeruht von vielem Ausruhen waren gönnten wir uns ein paar Nudeln in einem der acht Restaurants an der Uferprommenande. Wir suchten uns natürlich das Restaurant aus indem eine Bedienung den Unterschied zwischen Weißwein und Rotwein nicht erkennen konnte obwohl die Gläser schon auf dem Tisch standen, was zudem sehr schwierig schien war das Servieren von Essen und Getränken zeitgleich. Naja so war der eine immer schon fast fertig mit seinem Essen, wenn der Andere es erst bekam. In den darauffolgenden Tagen wurden wir Stammgäste in diesem Restaurant, weil außer Essen und Trinken gab es ja nicht viel in diesem Ort und da wir uns nach zwei Pleiten was gekaufte Weinflaschen anging nicht mehr trauten eine weitere auszuprobieren :)

Am dritten Tag fuhren wir mit einem Collectivo (Sammeltaxi) nach Pisco, der Hauptstadt des Pisco, um ein paar Dinge zu erledigen und natülich was zu essen. Der Hinweg kostete seltsamerweise 3 Soles während der Rückweg 4 Soles kostete, was wir glauben an der Gewichtszunahme durch das Essen liegt! Den Nachmittag verbrachten wir mit Sandboarden in der Wüste. Die Hinfahrt in einem offenen Buggy war schon ein Highlight :)

Nach ersten leichten Übungen auf dem Bauch oder im Sitzen die Dünen herunter zu fahren, wo wir uns gar nicht schlecht anstellten durften wir es auch im Stehen versuchen. Marits 3 tägiger Snowboardkurs hat sich auf alle Fälle bezahlt gemacht, denn gekonnt surfte sie auf der Sandwelle den Berg hinunter. Was wir nicht bedacht hatten war das man ja immer wieder hochlaufen musste und das im Sand noch anstrengender als im Schnee :)

Nachde wir unsere 7 Sachen wieder ordnungsgemäß in unseren Rücksäcken verstaut hatten ging es von Paracas nach Pisco um von dort aus den Bus nach Lima zu nehmen. So saßen wir heute Morgen um 11 Uhr in der Pisco Bar in Pisco und tranken ein 3=2 Pisco Angebot und warteten auf einen Bus der nie fahren würde. Als wir das irgendwann auch verstanden haben beschlossen wir direkt an die Panamericana zu fahren um es von dort aus erneut zu versuchen.

In diesem Moment kommen wir gerade in Lima an also können wir abschließend sagen funktionieren tut alles hier nur die Wege sind wohl etwas unkonventioneller als in Europa!

10Sept
2013

Arequipa

Arequipa, auch Ciudad Blanca (weiße Stadt) genannt, ist sehr sehr schön! Man erkennt an jeglichen Ecken den Einfluss der Spanier, vor allem aber im Kloster Santa Catalina, welches selbst als kleine "Stadt in der Stadt" aufgebaut ist und wo die Straßen nach spanischen Städten (Sevilla, Barcelona, ...) benannt sind! Mittlerweile ist das Kloster für Besucher zugänglich, die Nonnen leben ein paar Straßen weiter.

Wir dachten ja, die Hinterherrufe von Tour-Agentur-Besitzern könnten wir in Cuzco lassen, aber falsch gedacht... wenn man über den Hauptplatz Plaza de Armas läuft, stehen auch im Abstand von 1,5m Männer und Frauen vor dir "Bus tickeeet??", "Colca Canyon? Full day, two day, Lady" oder "Desayuno, Lunch?" und halten dir ihre Prospekte oder Karten unter die Nase...

Am beeindruckendsten in Arequipa ist allerdings die Geschichte der Eisprinzessin Juanita. 1995 wurde sie am Rande eines Vulkans in der Umgebung gefunden, wo sie knapp 500 Jahre eingefroren lag. Damals war sie ein Opfer der Inka an die erbosten Götter, die sich durch Erdbeben und Vulkanausbrüche zeigten und vor allem durch Menschen- und Tieropfer besänftigt werden sollten. Da Juanita damals in der Eiseskälte gestorben ist und sich die Temperaturen in diesem Gebiet nicht über 0 Grad bewegten, ist sie so gut erhalten wie sonst keines der Menschenopfer, die gefunden wurden. Ihr Körper liegt nun im Museum der Universität, wo ebenfalls alles ausgestellt ist, was sie bei sich hatte - kleine Lamas aus Gold, Decken und Tücher, Schuhe und Werkzeuge der Inka! Als wir nach der Führung durch ihre Habnisse endlich in den Raum kamen, wo sie in einem Glaskasten eingefroren liegt, ist uns ein ganz schöner Schauer über den Rücken gelaufen...

Das Hauptausflugsziel von Arequipa aus ist der Colca Canyon, einer der tiefsten Canyons der Welt! Für unsere Tagestour mussten wir um halb 3 morgens aufstehen, dementsprechend war ich für Caro für einige Stunden erstmal nicht ansprechbar ;)
Auf der holprigen Fahrt im Minibus musste ich wieder mal schmunzelnd an die Frage meiner Mutter denken "Die Straßen dort sind aber alle gut befestigt oder?". Beim Frühstück in dem kleinen Ort Chivay (was auf quechua "die Stadt, in der man Liebe macht" bedeutet) haben Caro und ich uns dann ausgelassen unterhalten in dem Glauben, die einzigen Deutschen am Tisch zu sein, bis von Caros linker Seite auf einmal ein "Kannst du mir auch mal die Butter geben?" kam... Später mussten wir erstmal überlegen, was wir denn alles gesagt hatten...Nach dem Frühstück ging es weiter zum "Cruz del Condor", wo man morgens zwischen 8 und 10 Uhr Kondore beobachten kann. Leider hatten wir kein Glück und haben nur 2 von sehr weit weg gesehen. Die Landschaft in dem Canyon ist allerdings unglaublich schön!
Optional konnte man dann noch in natürliche Thermalquellen gehen, was bei gefühlten 30 Grad aber irgendwie nicht so verlockend war - für unsere gesamte Gruppe - was unseren hübschen Guide Erik nicht so erfreut hat, da unser Bus jetzt anderswo gebraucht wurde :D

Also nach ein bisschen Warten bis der Bus dann wieder zurückkam, ging es zu einem kleinen Restaurant, wo es unser Mittagessensbuffet gab (was wir direkt mitgebucht hatten für 5 Soles/ca. 1,50 Euro mehr - die, die es nicht mitgebucht hatten, sollten 25 Soles bezahlen :D). Vollgegessen und schlafend ging es danach wieder zurück nach Arequipa, wo wir dann abends den Bus nach Ica/Paracas genommen haben um nun hier ein paar Tage am Meeeeer zu verbringen, Pinguine und Seelöwen zu sehen und sandboarden zu gehen!!!

 

08Sept
2013

Salkantay Trek

Hallo zusammen, 

nach ein bisschen hin und her überlegen haben wir uns nun doch entschlossen euch an unseren Erlebnissen hier teilhaben zu lassen :)

Marits und meine gemeinsame Reise startete vor ca 1 Woche in Cusco. Nach ein paar Tagen Eingewöhnung machten wir uns auf eine 5 tägige Wanderung entlang des Salkantay Treks :) Mit einem Koch und ein paar Pferden welche unser Gepäck trugen und einem Guide ging es los. Jeder durfte 5kg Gepäck mitnehmen wir hatten natürlich erstmal 15kg dabei aber es sollte ja kalt werden, daher lächelten wir einfach und hofften das  es nicht weiter auffällt :) 

Knapp 80 km und mehr als 4000 Höhenmeter liegen nun hinter uns! Oft war der Weg beschwerlich aber gelohnt hat es sich auf jeden Fall wie man unschwer an den Bildern erkennen kann :)

 

Der erste Tag mit knapp 20 km Fußweg sollte der einfachste werden (hätten wir das gewusst hätten wir ihn mehr genossen). Wir starteten mit einer Gruppe von 11 Leuten aber nur 10 kamen an also nicht das ihr denkt wir übertrieben :)!! Mit steigender Höhe wurde der Weg anstrengender aber die Aussicht auch umso beeindruckender.

 

Am zweiten Tag überquerten wir den Pass und hatten nach 4 Stunden bergauf das Schlimmste geschafft dachten wir zumindest :) Es war sicherlich auch das anstrengenste Stück aber wir hatten nicht bedacht, dass die Regenerationszeit auch nicht kürzer wird :) Und das obwohl wir jeden Morgen liebevoll von unserem Koch mit Coca Tee geweckt wurden!

Nach drei Nächten im Zelt freuten wir uns auf die erste Dusche in den heißen Quellen von Santa Theresa :) Leicht erholt ging es dann am vierten Tag weiter Richtung Machupicchu. Der 5 Tag begann so früh wie die anderen: Um 4:20 machten wir uns morgens auf den Weg. Nach 2 quälenden Stunden (unser Guide meinte in 35 Minuten wäre der Weg machbar, aber die Zeitangaben der Peruaner haben es in sich :)) hatten Marit, Franka und Pricila (unsere 2 Leidensgenossinnen aus Deutschland) und ich es geschafft und standen über der Inca Stadt Machupicchu :) Unsere Gruppe hatten wir leider verloren denn manche sind wir wir gelaufen waren aber schneller und die Faulen sind mit dem Bus hochgefahren!

Jede Anstrengung der letzten 5 Tage war vergessen als als wir auf einse sehr gut erhaltene Ruinenstadt herunter schauten. Die Inkas erbauten die Stadt im 15. Jahrhundert in 2360 Metern Höhe auf einem Bergrücken zwischen den Gipfeln des Huayna Picchu und des Berges gleichen Namens (Machu Picchu) in den Anden.

Letzendlich sind wir uns einig das es wahnsinnig beeindruckend war aber wir erstmal genug gezeltet und gewandert sind :D

Nun sind wir mitleierweile in Arequipa und genießen ein paar ruhige Tage bevor es morgen dann in den Colca Canyon geht und abends weiter nach Ica !


08Sept
2013

Bald geht es los

Dies ist der erste Eintrag in meinem neuen Blog. In Zukunft werde ich hier über meine Erlebnisse im Ausland berichten.